Leonie Häser
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Person

Leonie Häser

M.Sc.

Lehrstuhl für Heterogene Katalyse und Technische Chemie

Adresse

Gebäude: Sammelbau-Chemie

Raum: 38B 320

Worringerweg 2

52074 Aachen

 

Forschung

Mechanochemische Herstellung metallfreier, kovalenter Triazin-basierter Netzwerke für die photokatalytische Wasserstoffperoxid-Synthese

Sonnenenergie wird bereits weitverbreitet durch die Verwendung von Photovoltaikanlagen und Solarthermie für die Strom- und Wärmeproduktion genutzt. Auch chemische Reaktionen können durch Sonnenlicht als Energielieferant ermöglicht werden. Sonnenlicht wird so als ein unerschöpflicher, nachhaltiger Energielieferant direkt für chemische Umwandlungen zugänglich. Eine häufig diskutierte Stoffklasse für photokatalytische Anwendungen sind kovalente Triazin-basierte Netzwerke (CTF). Diese sind aus organischen Strukturbausteinen aufgebaut, welche kovalent so miteinander verknüpft sind, dass ausgedehnte kristalline Netzwerkstrukturen mit vielen attraktive Eigenschaften ausgebildet werden.

Hierfür werden CTF hauptsächlich über eine Vielzahl verschiedener nasschemischer Polymerisationsrouten dargestellt. Diese sind jedoch mit einem hohen Bedarf an organischen Lösungsmitteln und langen Reaktionszeiten verbunden. Durch die Verwendung von Kugelmühlen für die Polymerisation können diese Probleme adressiert und entsprechend die Nachhaltigkeit der CTF‑Herstellung verbessern werden. Obwohl mehrere solcher Ansätze für andere kovalente organische Netzwerke und metallorganische Gerüstverbindungen bereits entwickelt wurden, sind solche Reaktionen für CTFs noch wenig bekannt.

Forschungsschwerpunkte

  • Photokatalytische Transformation von Wasser zu Wasserstoffperoxid
  • Charakterisierung organischer Netzwerke und Ableiten von Struktur-Aktivitäts-Beziehungen
  • Entwicklung einer neuen, mechanochemischen Synthese